| Parson Russell Terrier | |
Reverend
John (Jack) Russell, 1795 geboren und auf dem Lande mit Pferden und Hunden
aufgewachsen, war bereits in seiner Jugend ein begeisterter Jäger. Schon während
seiner Studienzeit jagte er mit Foxhound-Meuten in der Gegend um Oxford.1819 erwarb der Theologiestudent in Oxford eine Hündin, einen überwiegend weißen Terrier mit einem braunen Fleck an Ohr und Auge und einen am Rutenansatz. Sie hatte genau die Jagdeigenschaften, die Russell mit seiner Zucht anstrebte. Sie wurde zur Stammmutter der Jack Russell-Zucht. Mit Anerkennung der Rasse 1990 durch den englischen Kennelclub erhielt die Rasse zusätzlich den Beinamen "Parson". Mit Anerkennung durch die FCI (Federal Cynologique Internationale) im Jahre 1991 wurde der Rassestandard erstellt. Dieser beschreibt einen rechteckigen Terrier mit einer Schulterhöhe von 33 - 35 cm mit V-förmigen, dicht am Kopf getragenen Ohren und geraden Beinen. Sein glattes oder raues Haar soll dicht und harsch sein, es ist weiß mit schwarzen oder rot-gelben Abzeichen. Anerkannte Farbvarianten sind weiß-rot, weiß-schwarz oder dreifarbig. Die Rute soll hoch angesetzt, kräftig und gerade sein, sie wird nicht mehr kupiert. Mit seinem guten Wesen ist er leicht führig, er ist lebhaft, ausdauernd und unerschrocken. Im Regelfall ist er Kindern sehr zugetan. Der Parson ist ein Jagdgebrauchshund der viel Bewegung benötigt, er ist nicht ein Hund für Jedermann. Gut erzogen und richtig gehalten ist er aber ein fabelhafter Begleiter. Clown und Rüpel, Arbeiter und Terrorist, Schmusetier und Energiebündel. Jeder Parson Russell Besitzer wird es Ihnen bestätigen - diese Hunde sind etwas ganz besonderes! Nicht nur, dass jeder Hund anders aussieht - Sie werden kaum einen Parson Russell finden, der einem andern bis aufs Haar gleicht - nein, jeder Hund ist anders. Klar, werden Sie sagen, das ist doch immer so. Ja, aber hier ganz besonders. Jeder Parson ist ein Individuum und eine ausgeprägte Persönlichkeit - optisch und charakterlich!
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Augen: Die Augen sollten dunkel, mandelförmig und voller Leben und Intelligenz sein. Ohren: Klein, "V-förmig", nach vorne fallend, dicht am Kopf getragen und von mittlerer Dicke. Fang: Kräftiges Scherengebiss. Hals: Klar umrissen, von guter Länge, muskulös. Zu den Schulter hin allmählich breiter werdend. |
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Vorderteil: Die Schultern sollten lang und schräg sein, gut zurückliegen und sauber mit dem Widerrist abschneiden. Die Vorderbeine sollten gerade, kräftig und mit korrekt ausgerichteten Gelenken ausgestattet sein. Senkrecht zum Körper getragene, aber an den Seiten frei bewegliche Ellenbogen. Körper: Ein flacher und schmaler Brustkorb. Die Vorderbeine dürfen nicht zu weit voneinander entfernt stehen. Die Brust sollte athletisch und nicht schwer erscheinen. Als Richtlinie gilt, dass die Brust hinter den Schultern von zwei durchschnittlich großen Händen umspannt werden kann, wenn der Terrier sich in guter Arbeitskondition befindet. Der Rücken soll kräftig, gerade und passend zur Körperhöhe sein, so dass der Terrier eine ausbalancierte Erscheinung abgibt. Die Lenden sind leicht gewölbt. Hinterteil: Kräftig, muskulös, mit guter Winkelung und Beugung des Kniegelenks. Der Hintermittelfuß ist kurz und parallel, viel Schub bewirkend. Pfoten: Runde harte Ballen mit katzenhafter Erscheinung, weder nach innen noch nach außen drehend. Rute: Hoch angesetzt, natürliche Rute. Bis zum 01.06.98 passend zur Körperlänge kupiert, ca. eine Handbreit lang. |
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Haarkleid: Rau-, Stock- oder Kurzhaar. Einen guten Schutz gegenüber Kälte und Nässe gebend. Rau- und Stockhaar ohne wollig zu sein. |
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Farbe: Weiß oder vorherrschend weiß mit lohfarbigen, grauen, schwarzen oder braunen Abzeichen, vorzugsweise auf Kopf oder Rute beschränkt. |
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Gang: Das Gangwerk sollte frei, lebhaft und harmonisch sein, mit aktiver Vor- und Hinterhand. |
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Nachbemerkung: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden. |
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